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Astma-Leitlinie aktualisiert
Die Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma ist jetzt aktualisiert
worden. Für einen Zeitraum von 3 Monaten besteht für Mitglieder von
Fachkreisen und der Patientenselbsthilfe die Möglichkeit der
Kommentierung.
Evidenzbasierte Leitlinien beruhen auf dem
aktuellen Stand des Wissens. Jährlich bringen eine Vielzahl von Studien
neue Erkenntnisse. Leitlinien müssen daher regelmäßig aktualisiert
werden. Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) werden spätestens alle
vier Jahre gründlich überarbeitet, so auch die im Jahr 2006 erstmals
veröffentlichte NVL Asthma.
Die aktualisierte Version der NVL
Asthma steht in einer Konsultationsfassung ab jetzt für einen Zeitraum
von drei Monaten im Internet zur Verfügung. Alle interessierten Personen aus medizinischen
Fachkreisen und der Selbsthilfe haben die Möglichkeit, die
Konsultationsfassung der 2. Auflage der NVL Asthma zu kommentieren und
Anregungen zu geben.
Kommentare können direkt über das Kontaktformular abgegeben werden
Was hat sich geändert?
Gegenüber
der ersten Ausgabe der NVL Asthma hat es eine Reihe von Änderungen und
Neuerungen gegeben. So wird jetzt auf die Kontrolle der Erkrankung ein
größeres Gewicht gelegt, das Stufenschema der Behandlung wurde
erweitert und ein Kapitel zum berufsbedingten Asthma ergänzt. Klinische
Algorithmen visualisieren medizinische Entscheidungsprozesse
unterstützt durch sprachlich überarbeitete, eindeutige Empfehlungen.
Als ein neuer Bestandteil der NVL wurden Angaben zu den Kosten der
Behandlung aufgenommen. Auch der Kreis der mitwirkenden Autoren hat
sich gegenüber der ersten Ausgabe stark erweitert. Waren dort sechs
Fachgesellschaften und Vertreter der Selbsthilfe beteiligt, konnten
jetzt neun weitere Fachgesellschaften und Organisationen zur Mitarbeit
gewonnen werden. Neu ist auch die direkte Mitwirkung nichtärztlicher
Berufsgruppen wie Apotheker und Physiotherapeuten.
Hintergrund
Das
Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der
Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung
und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten
verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten
Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und
evidenzbasierte ärztliche Versorgung darzustellen.






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