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Positiver Verlauf bei PT-Verordnungen
Positiver Verlauf bei PT-Verordnungen
Seit Jahren müssen wir als berufsständische Vereinigung nicht mehr auf gefühlte Entwicklungen vertrauen. Durch das Heilmittelinformationssystem (kurz HIS) der gesetzlichen Krankenversicherung bekommen wir (und die Kassen) zeitnahe Auswertungen über die Versorgungsentwicklung innerhalb des Nordverbundes.
Nunmehr liegen die Auswertungen für die ersten drei Monate des Jahres 2010 vor.
Wir waren wegen der harten Winterzeit davon ausgegangen, dass die Verordnungszahlen „nach oben“ gehen müssten. Die am 12. Juli 2010 herausgegebene Statistik des HIS bestätigt dies.
Um die unterschiedlichen Bevölkerungsstrukturen der einzelnen Bundesländer angemessen abbilden zu können eignen sich am besten die HIS-Aussagen, die sich auf 1000 Versicherte beziehen. Danach haben die ZVK Nordverbundländer wieder überdurchschnittlich zugelegt.
Wurden in Bremen 2009 in den ersten drei Monaten bei 1000 Versicherten € 8.254,- für Physiotherapie ausgegeben, waren es im Vergleichszeitraum 2010 € 9.171,-. Das macht eine Steigerung von 11,1 Prozent.
In Hamburg bewegen sich die Ausgaben schon seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau: 2009 waren es für die ersten drei Monate € 12.118,-; 2010 waren es € 13.961,-. Das macht eine Steigerung von 15,2 Prozent.
Auch in Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben wir sehr positive Entwicklungen:
Waren es in Niedersachsen anno 2009 noch € 9.031 pro 1000 Versicherte im ersten Quartal, sind es im Jahr 2010 bereits € 11.019,-. Das macht eine Steigerung von 22,8 Prozent.
In Schleswig-Holstein stiegen die Ausgaben von € 10.565,- auf € 12.378,-. Das macht eine Steigerung von 17,2 Prozent.
Insgesamt war die Entwicklung in allen westlichen Bundesländern wie folgt: 2009 € 9.771,- auf 1000 Versicherte; 2010 € 11.145,- auf 1000 Versicherte. Das bedeutet, die Steigerung in den westlichen Bundesländern beträgt im Mittel 14,1 Prozent.
Mit Ausnahme von Bremen sind somit die Nordverbundländer besonders gut aufgestellt. Bremen holt auch langsam auf.
Wir werden diese Zahlen weiter analysieren und für unsere politische Arbeit nutzen.






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